UNION - Statuten

Vereinsstatuten

Die Statuten entsprechen den Anforderungen des Vereinsgesetzes 2002 und

densteuerrechtlichen Richtlinien ( Vereinsrichtlinien 2001 )

Verein: Union Sportklub Hof

§1 Name und Sitz des Vereines

(1) Der Verein führt den Namen Union Sportklub Hof und hat

seinen Sitz in 5322 Hof, Sportplatzstrasse 15.

(2) Der Verein erstreckt seine Tätigkeit auf das Gebiet der Republik Österreich.

(3) Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

§2 Zweck des Vereines

(1) Der Verein ist nicht auf Gewinn ausgerichtet.

Er ist ein gemeinnütziger, unpolitischer und überparteilicher Verein.

(2) Der Verein bezweckt die Pflege und Förderung des Sportes

für seine Mitgliederin jeglicher erlaubter Art.

§3 Vorgesehene Tätigkeiten zur Verwirklichung der Vereinszwecke

Der Erlangung des Vereinszweckes dienen folgende ideellen Mittel:

a) Pflege der Sportarten Fussball, Skilauf, Tennis, Tischtennis, Karate, Laufen,

Klettern, Eisstock, Volleyball und auf allen Gebieten des Leistung- und

Gesundheitssportes für alle Altersstufen

b) geistige und fachliche Erziehung sowie Ausbildung im sportlichen Bereich,

insbesondere durch Ausbildungsveranstaltungen und Teilnahmeanbzw.

Veranstaltung von Wettbewerben;

c) Herausgabe von Mitteilungsblättern und Druckschriften und sonstigen

Kommunikationsmitteln, Errichtungeiner Fachbibliothek;

d) Durchführung von Veranstaltungen,

e) Vertrieb von Sportgeräten, Abzeichen und ähnlichen Artikeln, die der ideellen

und materiellen Förderung des Vereines dienen,

f) Errichtung und Vermietung von Sportanlagen

§4 Auf bringungen der materiellen Mittel und Bestimmung ihrer Höhe

(1) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:

a) Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge;

b) Spenden, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen (Sponsoreinnahmen),

sofern damit keine statutenwidrigen Auflagen verbunden sind;

c) Erträgnisse aus Vereinsaktivitäten nach §3;

(2) Sämtliche Einnahmen stehen ausschließlichdem Verein zur Verwirklichung der

Vereinszwecke zur Verfügung, Auszahlungen an Vereinsmitglieder sind generell

untersagt, bei Ausscheiden aus dem Verein wie auch bei Auflösen des selben können

nur die Sacheinlagen der Mitglieder nach ihrem gemeinen Wert abgelöst werden.

§5 Arten der Mitgliedschaft

Die Mitglieder des Vereines gliedern sich inordentliche,

außerordentliche und Ehrenmitglieder:

(1) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.

(2) Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch

die Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern.

(3) Ehrenmitglieder können jene Personen werden, welche hierzu ob ihrer

besonderen Verdienste um das Wohl des Vereines ernannt werden.

§6 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglieder können physische, juristische Personen und rechtsfähige

Personengesellschaften werden.

(1) Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern

entscheidet der Vorstand endgültig, die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen

verweigert werden. Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes

durch die Mitgliederversammlung ernannt.

(2) Bis zur Entstehung des Vereines erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen

und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Falle eines bereits

bestellten Vorstandes durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung

des Vereines wirksam. Wir dein Vorstand erst nach Entstehung des Vereines

bestellt, erfolgt auch die (definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher

Mitglieder bis dahin durch die Gründer des Vereines.

§7 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft wird beendet durch Austritt, Ausschluss, Todesfall wie auch

durch Auflösung des Vereines. Die Mitgliedschaft von Ehrenmitgliedern wird zu dem

durch Aberkennung dieser Eigenschaft über Antrag des Vorstandes

durch die Mitgliederversammlung beendet.

(2) Der Austritt kann nur zum 01.01. jeden Jahres erfolgen. Er muss dem Vorstand

mindestens 2 Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige

verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die

Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.

(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger

schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs

Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur

Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt davon unberührt.

(4) Der Ausschluss eines Mitglieds kann vom Vorstand auch wegen grober

Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen

unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.

(5) Gegenden Ausschluss ist binnen 14 Tagen ab Zustellung des diesbezüglichen

Verständigungsschreibens ein schriftlicher und begründeter Einspruch an die

Mitgliederversammlung zulässig, bis zu deren Entscheidung

die Mitgliedsrechte ruhen.

§8 Rechte und Pflichten der Vereinsmitglieder

(1) Alle Mitglieder sind berechtigt, an sämtlichen Vereinsaktivitäten teil zu nehmen, wie

auch die Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen. Alle Mitglieder können das

Stimmrecht in der Mitgliederversammlung ausüben, das aktive und passive

Wahlrecht steht allen Mitgliedern ab Vollendung des 16. Lebensjahres zu. Mitglieder,

deren Rechte ruhen, sind hievon ausgenommen.

(2) Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Interessendes Vereines nach Kräften zu

fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereines

Abbruch erleiden könnte. Die Mitglieder haben die Vereinsstatuten und die

Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen

Mitglieder sind zu dem zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge und

Beitrittsgebühren in der von der Mitgliederversammlung

beschlossenen Höhe verpflichtet.

(3) Der Verein stellt dem Union-Landesverband die Mitgliederadressen für

unioninterne Informationszwecke zur Verfügung, um zu gewährleisten, dass die

Mitglieder direkt und umfassend über die Aktionen der Sportunion informiert werden.

§9 Organe des Vereines und gemeinsame Bestimmungen

(1) Organedes Vereines sind:

die Mitgliederversammlung

der Vorstand

die Rechnungsprüfer

das Schiedsgericht.

(2) Sämtliche Organe werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Die

Wahlleitung obliegt dem Obmann, welcher auch den Wahlmodus bestimmt. Jedes

Mitglied kann nur in ein Organ gewählt werden.

Die Wiederwahl von Funktionären ist gestattet.

(3) Jeder Funktionär übt seine Tätigkeit prinzipiell ehrenamtlich aus. Wenn die

Ehrenamtlichkeit unzumutbar erscheint, kann der Vorstand eine

Aufwandsentschädigung auf Zeit oder auf Dauer (bisaufWiderruf) beschließen. Der

Ersatz notwendiger Spesen bleibt hievon unberührt.

(4) Die Funktionsperiode dauert für jedes Organ bzw. jeden Funktionär 4 Jahre und

erlischt durch Zeitablauf, Tod, Rücktritt oder Enthebung. Jedes Organ bzw. jeder

Funktionär bleibt auch nach Ablauf der Funktionsperiode bis zur Wahl des neuen

Organs im Amt. Gleiches gilt auch bei geschlossenem Rücktritteines Organs. Ist ein

Organ unvollzählig geworden, so ist ein wählbares Mitglied unter nach folgender

Genehmigung durch die Mitgliederversammlung zu kooptieren.

§10 Die Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet

jedes Jahr am Sitz des Vereines statt.

(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung hat auf Beschluss des Vorstandes,

der ordentlichen Mitgliederversammlung, auf Verlangen der Rechnungsprüfer oder

auf begründeten schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder

hin binnen vier Wochen statt zu finden.

(3) So wohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen

Mitgliederversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem

Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein

zuletztbekannt gegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die

Anberaumung der Mitglieder (=General) Versammlung hat unter Angabe der

Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.

(4) Anträge von Mitgliedern können sind mindestens acht Tage vor dem Termin der

Generalversammlung schriftlich, mittels Telefax

oder per E-Mail beim Vorstand einzureichen.

(5) Gültige Beschlüsse– ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung

einer außerordentlichen Mitgliederversammlung–

können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

(6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt.

Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehren- Mitglieder. Jedes Mitglied

hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im

Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig. Den Vorsitz in der

Mitgliederversammlung führt der Obmann, bei Verhinderung sein Stellvertreter.

Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren

älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

(7) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht

auf die Anzahl der Erschienen beschlussfähig.

(8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Mitgliederversammlung erfolgen

in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegeben Stimmen. Beschlüsse mit denen

das Statut des Vereines geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen

jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen.

§11 Aufgaben der Mitgliederversammlung

Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des

Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer

Wahl der Vereinsorgane und Rechnungsprüfer

Behandlung von Einsprüchen gegen Ausschlüsse

Entscheidungen über die Ernennung zum Ehrenmitglied

bzw. der Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft

Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein;

Entlastung des Vorstandes

Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche

und für außerordentliche Mitglieder

Satzungsänderung und Beschlussfassung über die freiwillige Auflösung des

Vereines oder die Änderung des Vereinszweckes

Beratung und Beschlussfassung über

sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen

§12 Der Vereinsvorstand und sein Aufgabenbereich

(1) Der Vorstand besteht aus

Obmann

Obmann- Stellvertreter

Kassier

Schriftführer

Sportlicher Leiter

2 Veranstaltungsreferenten

(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei

Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes

wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der

nächstfolgenden Mitgliederversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne

Selbstergänzung durch Kooptierung überhaut oder auf unvorhersehbare lange Zeit

aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche

Mitgliederversammlung zum Zwecke der Neuwahl eines Vorstandes einzuberufen.

Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein,hat jedes ordentliche

Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators

beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche

Mitgliederversammlung einzuberufen hat.

(3) Die Funktionsdauer des Vorstands beträgt 4 Jahre.

Eine Wiederwahl in der gleichen Funktion ist 2 mal möglich

(somit maximal 3 Perioden).

(4) Der Vorstand wir vom Obmann, in dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter

schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch dieser auf unvorhersehbarlange Zeit

verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.

(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wen alle seine Mitglieder eingeladen wurden und

mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

(6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei

Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

(7) Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch

dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten Vorstandsmitglied oder

jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen

Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.

(8) Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines

Vorstandsmitglieds durch Enthebung und Rücktritt.

(9) Die Mitgliederversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne

seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung

des neuen Vorstandes bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.

(10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die

Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktrittes des gesamten

Vorstandes an die Mitgliederversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl

bzw. Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.

§13 Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder.

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Es ist das „Leitungsorgan“ im Sinne

des Vereinsgesetztes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die

Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich

fallen ins besondere folgende Angelegenheiten:

(1) Der Obmann führt die laufenden Geschäfte des Vereines und führt den Vorsitz in

der Mitgliederversammlung und den Vorstandssitzungen

(2) Der Obmann vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des

Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschrift des Obmanns und des

Schriftführers. In Geldangelegenheiten (= vermögenswerte Dispositionen) des

Obmannes und Kassiers. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und

Verein bedürfender Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds

(3) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten

bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von

den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.

(4) Bei Gefahr im Verzug ist der Obmann berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in

denW irkungsbereich der Mitgliederversammlung oder des Vorstands fallen, unter

eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis

bedürfen diese jedoch der nachträglichen

Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

(5) Der Obmannstellvertreter vertritt den Obmann bei dessen Verhinderung.

(6) Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung der Vereinsverantwortlich.

(7) Der Schriftführer unterstützt den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte

und verfasst in der Mitgliederversammlung

und den Vorstandssitzungen die Protokolle.

(8) Der sportliche Leiter kümmert sich um die sportlichen Belange des Vereines.

§14 Die Rechnungsprüfer

(1) Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf

die Dauer von 1Jahr gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen

keinem Organ– mit Ausnahme der Mitgliederversammlung– angehören,

dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.

(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung

der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der

Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel.

(3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der

Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die

Rechnungsprüfer die Bestimmungen des §12 (8)- (10) sinngemäß.

§15 Das Schiedsgericht

(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten

ist ein vereinsinternes Schiedsgericht zu berufen. Es ist eine

„Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002.

(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern

zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als

Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand

binnen 7 Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseit sein

Mitglied des Schiedsgerichtes namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand

innerhalb von 7 Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen 14

Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei

Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder

des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ– mit Ausnahme der

Mitgliederversammlung– angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.

(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen

Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es

entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen.

Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§16 Die Auflösung des Vereines.

(1) Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer Mitgliederversammlung

und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen

gültigen Stimmen beschlossen werden.

(2) Bei Auflösung oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszwecks ist

das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige Zwecke auf sportlichem

Gebiet im Sinne der §§34 ffBAO zu verwenden;

(3) Diese Mitgliederversammlung hat auch– sofern Vereinsvermögen vorhanden ist

–über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu

berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der

Passivenverbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.

Bei Meinungsverschiedenheiten der Mitgliederversammlung (2/3 Mehrheit) hat der

UNION-Landesverband das Dirimierungsrecht unter Beachtung des §34 ff.BAO.

SONSTIGES:

Bei Änderung der Statuten sowie auch von jeder Neubestellung von Organen

ist die Vereinsbehörde (i. d. R. Bezirkshauptmannschaf bzw. Polizeidirektion

Salzburg) und der UNION- Landesverband ohne Verzug zu informieren.

Ein Ausschluss oder Austritt durch bzw. vom Union- Landesverband hat den

Verlust des Union- Namens zur Folge.